
Kontrolle der digitalen Wärmequellen in Textilien
Wenn Sie Bruckner-Systeme nutzen, wissen Sie, dass die IR-Lampe weit mehr ist als nur eine Glühbirne. Sie ist das Herzstück Ihrer Temperaturregelung.
Der Übergang zu „digitalen Wärmequellen“ bedeutet im Grunde, dass die Lampen nicht mehr raten müssen, sondern sofort auf die Befehle des PLC reagieren müssen. Warum? Weil schon geringste Abweichungen bei der Trocknungsrate oder dem Spannungsgrad dazu führen können, dass viel Stoff verschwendet wird.
Die Realität der Hochleistungsheizung
Wenn man bei der intelligenten Färbung und Druckverarbeitung hohe Geschwindigkeiten anstrebt, braucht man eine Menge Energie – und das in einem sehr kleinen Raum. Deshalb werden diese Lampen so konstruiert, dass sie schnelle Zyklen bewältigen können.
Durch den Einsatz von Kurzwellenkristallröhren wird die Wärme bereits im Moment des Einschaltens abgegeben. Es muss also nicht mehr gewartet werden, bis ein herkömmlicher Ofen warm wird. Das ist wirklich schnell.
Aber hier kommt das Problem: Wenn man die Leistung erhöht, um die Geschwindigkeit zu steigern, werden die Lampen stark belastet. Wenn die Kühllüfter nicht ausreichen, werden die Anschlüsse beschädigt. So einfach ist das.
Das Zubehör und die Verbindungen
Wir verwenden hochwertiges Quarzglas, damit das Spektrum der Strahlung konstant bleibt.
Was die Anschlüsse angeht: Egal, ob es sich um R7s-Anschlüsse oder andere Arten von Anschlüssen handelt – das Ziel ist immer Geschwindigkeit. Der Austausch einer defekten Lampe sollte schnell erledigt werden – in ein paar Minuten – und nicht zu einer langwierigen Aufgabe werden.
Außerdem ist die Beschichtung wichtig. Sie bestimmt, wie die Wärme auf den Stoff wirkt. Kurzwellen-IR-Strahlung trifft die Oberfläche schnell und intensiv. Mittelwellen dringen tiefer in den Stoff ein. Man muss einfach die richtige Art der Strahlung wählen, die zum Material passt.
Die Kompromisse (Was wirklich wichtig ist)
Hochleistungs-IR-Lampen sind zwar effektiv, doch sie benötigen viel Energie. Wenn man mehrere 2kW-Lampen ohne ausreichende Lastausgleichung anschließt, treten Spannungsabfälle auf. Die Sensoren funktionieren dann nicht mehr richtig – und das ist natürlich nicht gewünscht.
Achten Sie außerdem auf Ihre PID-Controller. Sie müssen so eingestellt werden, dass sie zur spezifischen Erwärmungszeit des Quarzes passen. Andernfalls wird die Zieltemperatur überschritten – und der Stoff kann beschädigt werden. Das möchte schließlich niemand.